Comics, Manga & Co in Nowosibirsk
Fotos: Anton Karliner.
Letzte Woche fand die Eröffnung der vom Goethe-Institut organisierten Ausstellung Comics, Manga & Co statt.
Sie hat dabei einen nicht ganz eindeutigen Eindruck hinterlassen: Einerseits sind fast alle Werke sehenswert, andererseits ist es schwer, nach 2-3 ausgestellten Seiten vollwertige graphische Romane zu beurteilen (wie beispielsweise die Geschichte Reinhard Kleists über Johnny Cash). Deswegen haben mir die Minicomics besser gefallen, z.B. die auf einem Blatt dargestellte und in sich abgeschlossene Kurzgeschichte von Flix. Diese handelt von einem Jungen aus der BRD, der von der DDR träumte. Aber auch die humorvolle „Fahrrad“-Geschichte von Mawil hat mir sehr gut gefallen.

Der Berliner Illustrator Jens Harder, dessen ausgezeichnete Serie über die Evoluton in einem der Ausstellungsräume des Zentrums für Zeitgenössische Kunst dargestellt ist, hat eine Führung durch die Ausstellung gemacht und dabei über das Schaffen seiner Künstlerkollegen erzählt.
Auf Bitte unseres Fotojournalisten Anton Karliner hat Jens Harder während der Ausstellungseröffnung sein Können unter Beweis gestellt und eine Arbeit gezeichnet.


Übersetzt von Irina Posrednikova.
P.S: die Ausstellung läuft noch bis 30. Oktober 2011 im Zentrum für Zeitgenossische Kunst.




